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Verschiedene Arten von Wissen

In deinem Studium wirst du es mit vielen schlauen Köpfen zu tun bekommen. Jedoch ist nicht jeder besonders schlau, nur weil er einen bekannten Namen kennt. Lass dich hier nicht einschüchtern, dieser hat meist nicht viel Ahnung, was hinter diesem bekannten Namen steht. Des Weiteren solltest du immer daran denken, dass es verschiedene Arten von Wissen gibt. Denn nicht jede Art von Wissen ist nützlich, beziehungsweise richtig. Tipps beispielsweise bringen auch sehr viel. Denn so kannst du oft die letzten Wissenslücken schließen. In unserem Forum von unserem Semesterplaner bekommst du beispielsweise solche Tipps.

Insgesamt gibt es fünf Arten von Wissen:

  • Deklarative Wissen

  • Prozedurale Wissen

  • Explizite Wissen

  • Implizite Wissen

Diese verschiedenen Arten bringen wir dir im Verlauf dieses Textes näher.

Deklarative Wissen

Man kann vom deklarativen Wissen sprechen, wenn man sich auf feststehende Informationen beruft. Beispielsweise sind dies Fakten, Ereignisse oder Studien. Das deklarative Wissen ist fest fundiert und dort gibt es nur ein Richtig oder falsch.

Prozedurale Wissen

Des Weiteren gibt es das prozedurale Wissen. Wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich hierbei um ein Wissen im Prozess. Deshalb nennen einige das prozedurale Wissen auch Handlungswissen. Denn es handelt sich um das Wissen, wie Dinge getan werden.

Explizites Wissen

Deine Bewusstseinsebene ist auch entscheidend für dein Wissen. Denn einige Fakten werden im Unterbewusstsein abgespeichert, andere hingegen befinden sich noch im Kurzzeitgedächtnis. Wenn du dein Wissen direkt abrufen kannst, dann ist das Wissen noch nicht so tief in deinem Bewusstsein verankert. Deswegen wird solches Wissen als explizites Wissen bezeichnet.

Implizites Wissen

Tätigkeiten, die du intuitiv ausführst, wie beispielsweise Autofahren oder anderes, fallen unter den Begriff implizites Wissen. Dieses Wissen ist bereits sehr tief in deinem Gehirn verankert, sodass du es abrufen kannst, ohne darüber nachzudenken.

Wie bereits angedeutet, geht explizites Wissen zu implizitem Wissen mit der Zeit über. Diesen Vorgang erläutern wir dir auch nochmal.

Explizites wird impliziertes Wissen

Wenn du dir theoretisches Wissen angeeignet hast, kann es zum implizierten Wissen übergehen. Dazu musst du die Theorie nur oft genug anwenden. Ein kleines Beispiel: Du hast eine neue Forschungsmethode kennengelernt. Anfangs musst du noch regelmäßig die einzelnen Schritte durchlesen. Mit der Zeit machst du alles aus reiner Intuition und musst nicht mehr über jeden einzelnen Schritt nachdenken.

Ferner ist auch implizites Wissen sehr wichtig. Aber du solltest dies auch immer erklären können und nicht nur aus dem Bauch heraus die richtige Antwort geben können. Denn die Begründung ist in vielen Prüfungen viel wichtiger, als die richtige Lösung.

Das träge Wissen

Dieses Wissen ist mit Abstand das Schlechteste. Unter dem trägen Wissen kann man Wissen fassen, das man sich durch auswendig Lernen angeeignet hat. Du kannst dieses Wissen nicht häufig auf andere Probleme anwenden, sondern nur in einem bestimmten Sachzusammenhang.

Dieses Wissen ist in den meisten Fällen nutzlos und wird dir im Laufe deines Lebens nicht wirklich helfen. Des Weiteren wirst du dieses Wissen auch relativ schnell wieder vergessen, wenn du es nicht häufig abrufst.

Categories: Allgemein

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