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Besser schreiben in der Seminararbeit

Nicht für jeden ist das Schreiben einfach. Das gilt vor allem für wissenschaftliche Arbeiten. Hier versucht man immer absichtlich gebildet zu klingen und verliert sich manchmal in riesigen Sätzen. Kurze Sätze klingen aber dumm und man könnte meinen, dass der Verfasser die deutsche Sprache nicht beherrscht. Jedoch kann man längere Sätze noch weniger verstehen, wenn diese in einer wissenschaftlichen Form geschrieben wurden. Es kommen bei solch einer Arbeit auch noch Fachbegriffe und weitere schwierige Formulierungen hinzu.

Auch in der Realität sieht es ähnlich aus. Texte, die lange, verschachtelte Sätze haben, werden teilweise schlechter bewertet, als kurze und prägnante Sätze. Hier die goldene Mitte zu finden wäre wohl das Beste.

Im Folgenden wollen wir Dir helfen, deinen Schreibstil zu verbessern. Dazu stellen wir dir einige Tipps vor.

Wer ist der Empfänger?

Jeder Text ist an einen Adressaten gerichtet. Das Gleiche gilt auch für wissenschaftliche Arbeiten, wie die Seminararbeit. Du solltest dich also in die Rolle des Empfängers versetzen können. Nutzt du schwierige Begriffe? Ist etwas sehr kompliziert geschildert? Wenn der Empfänger solche Wörter oder Formulierungen selbst nachschauen muss, dann ist dies bereits in dicken Minus! Sorge dafür, dass dem Leser direkt alles klar wird und ihm alles erklärt wird.

Verstehe, was du schreibst

Wenn du etwas wirklich gut verstanden hast, dann kannst du das umso besser wiedergeben. Solltest du etwas nicht wirklich verstanden haben, dann hangelst du dich sehr nah an deiner Quelle entlang und machst es für den Leser noch unverständlicher. Sorge also dafür, dass du das Thema auf jeden Fall verstanden hast. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du eventuell mehr Recherchen, als bislang, anstellen musst.

Wenn eine Erklärung von dir sehr komplex ist, dann solltest du diese noch an einem Beispiel erklären. Das Verstehen fällt dann gleich viel einfacher.

Satzlänge

Bevor du Nebensatz um Nebensatz reihst und dein Satz immer länger wird, achte auf Folgendes: versuche Sätze nie länger zu gestalten, als Hauptsatz + Nebensatz oder Nebensatz + Hauptsatz. Du kannst diese Kombination auch beliebig oft in der Reihenfolge ändern. Jedoch legst du so fest, dass du keine Sätze unnötig lang machst. Versuche überflüssige Wörter, wie “logischerweise” oder ähnliche, zu streichen. Diese braucht man nicht und sind in einer wissenschaftlichen Arbeit auch nicht angebracht.

Korrektur und Hilfen

Jeder Text hat einige kleine Fehler. Das passiert und ist nicht schlimm. Vor allem, wenn der Text sehr lang ist und du teilweise bis tief in die Nacht daran geschrieben hast. Gebe deinen Text einen Freund von dir und lasse diesen Korrekturlesen. Hat dieser Verständnisprobleme? Klingt etwas komisch? Ist etwas sachlich falsch? Korrigiere diese Dinge. Deine Lesbarkeit wird dadurch extrem erhöht.

Kleine Hilfen kannst du dir auch im Internet holen. Beispielsweise bietet unser Semesterplaner eine Community, die dir jede Frage bezüglich deines Schreibstils und deiner Semesterarbeit beantwortet.

Categories: Allgemein

2 Comments

Dr. Gabriele Frings, Schreibcoach · 1. February 2017 at 20:02

Hallo Leo,

habe gerade gestern auch einen Beitrag zum Thema “Seminararbeit schreiben” in meinem Blog
http://schreibenundleben.com/mit-diesen-5-schreibtools-zur-traumnote-bei-ihrer-seminararbeit/
gepostet. Ich finde, die beiden Artikel ergänzen sich sehr gut! 🙂

Viele Grüße
Gabriele Frings
schreibenundleben.com

    Leo Brahm · 1. February 2017 at 20:04

    Hallo Gabriele,

    das stimmt – deswegen freue ich mich auch sehr, über Ihr Kommentar.

    Beste Grüße!

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