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Vorlesungen richtig mitschreiben – so gehts

Bei einer Vorlesung ist es normal, dass der Professor redet und du mitschreibst. Dies hilft dir dabei, dass du besser für die Prüfungen lernen kannst. Du hast so nämlich jede Vorlesung gut zusammengefasst, die du einfach wiederholen kannst. Naja, vorausgesetzt, dass du weißt, wie du richtig mitschreiben kannst.

Natürlich gibt es einige Techniken, die dir beim Mitschreiben helfen. Sowas nennt man beispielsweise Stenographie. Dies ist eine Schrift, die dir erlaubt, dass du in Sprechgeschwindigkeit mitschreibst. Ein häufiges Problem ist nämlich, dass der Professor zu schnell spricht. Da du aber höchstwahrscheinlich keine Stenokenntnisse besitzt, kannst du diesen Tipp nicht umsetzen. Doch auch normale Mitschriften sind meist problematisch. Entweder du schreibst zu viel und kommst nicht mit. So hast du Lücken in deinem Text. Oder du schreibst zu wenig und stichpunktartig und kannst dadurch keine Zusammenhänge mehr darstellen.

Empirische Studien haben gezeigt, dass maximal ein Drittel der Vorlesung mit geschrieben werden kann. Achte also auf einige Tipps und übe diese und schon solltest du Vorlesungen besser mitschreiben können.

Ich verstehe meinen Professor nicht.

Wenn dein Professor zu kompliziert redet, dann solltest du auf keinen Fall seine Worte niederschrieben. Versuche das Gesagte zu abstrahieren und aus dem Kontext zu erschließend. Das schreibst du dann mit deinen eigenen Worten nieder. Wenn dies nicht möglich ist, dann kannst du in der Community von unserem Semesterplaner oder im Internet das Wort googeln.

Sollte dein Professor zu leise reden, dann kannst du ihn darum bitten, dass er lauter sprechen soll. Ist dies nicht möglich, dann versuche einen Platz in den vorderen Plätzen zu ergattern.

Ich finde nichts auf meinen Mitschriften wiederholen

Wenn deine Mitschriften zu chaotisch sind, dann solltest du diese von Vorn an besser strukturieren. Lege für jedes Modul einen Ordner an. Jede Vorlesung betitelst du, notierst Datum und eine kurze Zusammenfassung. Du solltest ausschließlich DIN-A4 Blätter mit einem Rand beschriften. Den Rand kannst du später für Notizen nutzen. Sollte der Professor wichtige Aussagen treffen, dann hebe diese besonders hervor. Du kannst mit einem anderen Stift schreiben oder die Aussage mit einem Textmarker markieren. Wichtig ist nur, dass du dir ein festes Schema angewöhnst.

Du solltest deine Blätter auch nicht bis aufs Maximum voll schreiben, sondern immer etwas Platz lassen. Hier kannst du Ergänzungen, Fragen oder ähnliches notieren. Außerdem solltest du versuchen mit Stichpunkten zu arbeiten, anstatt mit ganzen Sätzen.

Ich bin nur auf das Schreiben konzentriert und höre nichts mehr

Wenn dem so ist, dann atme erstmal tief durch. Du sollst kein Protokoll anlegen, sondern nur die Kernaussagen aus der Vorlesung mitschreiben. Stell dir essentielle Fragen. Zu diesen gehören in diesem Fall:

  • Wie war der Titel der Vorlesung?

  • Welches Problem will der Professor lösen?

  • Was wird bewiesen?

  • Worüber wird gerade gesprochen?

Durch diese Fragen kannst du dich wieder auf das Wichtigste konzentrieren. Mache dir bloß keine Hektik! Diese Fragen können dir auch helfen, wenn du den roten Faden verloren hast. Hilfreich ist es dann auch, wenn du deine Mitschrift in Sinnabschnitte gliederst und jeden Sinnabschnitt mit einer Überschrift titulierst.

Ich erkenne keine Kernaussagen

Es ist nicht immer einfach., nur das Wichtige aus der Vorlesung aufzuschreiben. Kein Wunder, du weißt vorher noch nicht, was wichtig ist. Auch hier kann dir die Community von unserem Online Semesterplaner helfen oder du machst dir Stichpunkte und ordnest die Vorlesung in Sinnabschnitte. Befürwortet der Redner gerade die Hypothese? Wann wechselt er seine Argumentation? Solche Sachen machen dir klar, dass nun ein weiterer Sinnabschnitt hervorgeht.

Was generell immer wichtig ist:

  • Definitionen

  • Fachbegriffe

  • Namen

  • Daten

  • Skizzen

Wenn du die genannten Punkte mitschreibst, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Ich muss schneller schreiben

Wenn deine Schreibgeschwindigkeit zu langsam ist, dann solltest du dir erstmal einen guten Stift suchen. Einen, der nicht kratzt und sich gut in der Hand halten lässt. Des Weiteren solltest du dir alle gängigen Abkürzungen aneignen. Diese kannst du dann beim Mitschreiben nutzen. Eventuell hilft es dir auch, wenn du dir etwas Stenographie aneignest.

Wozu mitschreiben? Ich bekomme doch ein Skript!

Ja, richtig. Dennoch solltest du wichtige Kommentare, Anmerkungen oder sonstiges vom Professor mitschreiben. Ein Skript ist nur eine Arbeitshilfe, dass du dich grob zurechtfindest, du solltest dich aber auf keinen Fall nur auf das Skript verlassen.

Wir hoffen, dass wir dir etwas helfen konnten. Wenn du noch weitere Tipps hast, dann schreib uns diese doch in die Kommentare.

Categories: Allgemein

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